Blog zu Themen rund um Persönlichkeitsentwicklung und Coaching , Führungskräftetraining und Coaching, Unternehmerpersönlichkeit

In der heutigen Welt des schnellen Wandels und der Unsicherheit ist Resilienz zu einer der wichtigsten Eigenschaften für Führungskräfte geworden. Resilienz bezeichnet die Fähigkeit, in Zeiten von Stress, Unsicherheit und Veränderung widerstandsfähig zu sein und schnell auf Herausforderungen zu reagieren. Eine resiliente Führungskraft kann sich an Veränderungen anpassen, aber dennoch erfolgreich bleiben.

Definition von Resilienz

Sobald Personen auf Probleme und Veränderungen mit der Anpassung ihres Verhaltens reagieren, spricht man von Resilienz oder auch Anpassungsfähigkeit. Dabei geht es vor allem darum, den Auslöser, der die Resilienz erfordert, zu definieren, Ressourcen zu schaffen, zu unterstützen (durch innere oder äußere Faktoren) und daraus Konsequenzen zu ziehen und umzusetzen.

Resiliente Führungskräfte erkennen

Eine wichtige Komponente der Resilienz in der Führung beinhaltet die Fähigkeit, Herausforderungen und Veränderungen als Chance zu sehen. Eine resiliente Führungskraft nutzt die Herausforderungen, um zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Sie erkennt, dass Veränderungen unvermeidlich sind und dass es wichtiger ist, sich auf die Lösung von Problemen zu konzentrieren, als sich über diese zu beschweren.

Eine weitere, wichtige Eigenschaft der Resilienz in der Führung ist die Fähigkeit, eine positive Einstellung beizubehalten. Eine resiliente Führungskraft erkennt, dass sie nicht alles kontrollieren kann und dass es manchmal notwendig ist, sich an unvorhergesehene Umstände anzupassen. Sie bleibt optimistisch und motiviert ihr Team, auch in schwierigen Zeiten positiv zu bleiben.

Was eine resiliente Führungskraft ebenso auszeichnet, ist die Fähigkeit, in schwierigen Zeiten Mut zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen. Sie erkennt, dass es manchmal notwendig ist, Risiken einzugehen, um Erfolg zu haben. Eine resiliente Führungskraft übernimmt Verantwortung für ihre Entscheidungen und handelt schnell und effektiv, um Herausforderungen zu bewältigen.

Schlussendlich stellt eine weitere, wichtige Komponente der Resilienz in der Führung die Fähigkeit dar, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Eine resiliente Führungskraft erkennt, dass es in Zeiten der Unsicherheit und des Wandels wichtig ist, sich auf die Kernkompetenzen und Prioritäten zu konzentrieren. Sie trifft kluge Entscheidungen und führt ihr Team stets mit einem klaren Ziel vor Augen.

Fazit: 4 Faktoren, die resiliente Führungskräfte ausmachen

  • Sie besitzen die Fähigkeit, Herausforderungen und Veränderungen als Chance zu sehen
  • Sie behalten Ihre positive Einstellung bei
  • In schwierigen Zeiten zeigen Sie Mut und übernehmen Verantwortung
  • Sie konzentrieren sich auf das Wesentliche

Insgesamt stellt Resilienz eine wichtige Eigenschaft für Führungskräfte dar, um in einer sich schnell verändernden Welt erfolgreich zu sein.

Durch ein Führungskräfte-Coaching erhalten Sie ein Feedback durch einen externen, „neutralen“ Coach im Rahmen eines professionellen Coachings. Denn in der Regel bekommt man keine ehrlichen Rückmeldungen, wenn es um den eigenen Führungsstil geht. Je höher die Position der Führungskraft, desto weniger ist normalerweise ein objektives Feedback des Umfeldes zu erwarten.

Um jedoch langfristig erfolgreich zu sein, muss man sich weiterentwickeln und den eigenen Führungsstil hinterfragen. Man ist also einerseits auf ein Feedback von außen angewiesen, andererseits ist man im eigenen Unternehmen mehr oder weniger isoliert. Umso notwendiger wird der Blick von außen.

Lassen Sie uns gemeinsam auf Ihre Rolle als Führungskraft und die eigene Resilienz schauen. Erfahren Sie mehr zu Resilienz als Führungskraft oder nehmen Sie jetzt direkt Kontakt auf oder buchen Sie direkt einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch:

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«Nichts ist so beständig, wie der Wandel», sagte einst der griechische Philosoph Heraklit. Und Rudolf von Bennigsen-Foerder formulierte es noch deutlicher: Stillstand ist Rückschritt.

Genau das sind die Leitgedanken unserer eigenen, persönlichen und geschäftlichen Weiterentwicklung.

Kommen Sie mit auf eine kurze Reise meiner bisherigen Stationen

Angestellt im Finanzdienstleistungsbereich

In meinem ersten Berufsabschnitt im Finanzdienstleistungsbereich erforderten die jeweiligen Karrieresteps immer einen Zeitraum von 4–6 Jahren, in denen ich meine Fertigkeiten im Kennen, Können und (Profi-)Anwenden der einzelnen Aufgaben entwickelte. 

Der Weg in die Selbstständigkeit als Verkaufstrainer

Der Zweite Abschnitt meiner Selbständigkeit startete dann im Jahr 2010 als Verkaufstrainer und Vertriebscoach (Dieter Schnaubelt Training & Coaching). Hier brachte ich meine eigenen beruflichen Erfahrungen, gepaart mit qualifizierter Weiterbildung als Berater und Trainer BDVT, ein. Zertifizierungen zu verschiedenen Persönlichkeitsmodellen (Persolog, Extended Disc) und Persönlichkeitsanalysen (Reiss-Profile, Motivations-Potenzial-Analyse) inklusive weiterer Coachingausbildungen rundeten meine persönliche Weiterbildung ab. 

2016 entsteht die Persönlichkeitswerkstatt

Im Jahr 2016 nahm der Bereich Persönlichkeitsentwicklung immer mehr Raum ein. So entwickelten wir ab 2017, in Dossenheim „Die Persönlichkeitswerkstatt“ –  mit eigenen Coaching- und Seminarräumen. Die Möglichkeit, in den eigenen Räumen Trainings und Coachings für Persönlichkeitsentwicklung und Verkaufstrainings anzubieten, verhalf uns zu weiterer positiver Entwicklung.

Da in den letzten Jahren neben Verkauf/Vertrieb das Coaching und Training von Führungskräften und Unternehmern nachgefragt wurde, dachten wir zum Jahreswechsel über die Weiterentwicklung der Persönlichkeitswerkstatt nach.

Aus der „Persönlichkeitswerkstatt“ wird 2023 „Die Potenzialwerkstatt“

Als Ergebnis können wir unter anderem die Umbenennung in „Die Potenzialwerkstatt“ verzeichnen. Dies bildet unser Leistungsspektrum viel besser ab. Und es macht deutlich, dass wir uns als Sparringspartner für die Potenzialstärkung unserer Kunden verstehen. In den Bereichen Verkaufstraining, Führungskräfteentwicklung und Unternehmercoaching sind wir genau die richtigen Ansprechpartner.

Die Entwicklung und das Potenzial im Fokus

Die Persönlichkeit bezieht sich auf die einzigartigen Merkmale und Eigenschaften eines Menschen, die seine Einstellungen, Verhaltensweisen und Interaktionen mit anderen beeinflussen. 

Das Potenzial dagegen bezieht sich auf die Fähigkeit eines Menschen, bestimmte Fähigkeiten oder Talente zu entwickeln und damit erfolgreich zu sein.

Es geht uns darum, die Persönlichkeit des Menschen, um das eigene Potenzial zu erweitern und zu verbessern: durch Trainings, Erfahrungen und das konstante Lernen.

Beispiele für die Potenzialentwicklung können sein:

  • Die Entwicklung der eigenen Führungsqualitäten beispielsweise durch eine gute Kommunikation, die Fähigkeit, das Team zu motivieren oder auch in der Lage zu sein, es effektiv zu führen.
  • Die Verbesserung der eigenen Geschäftsstrategie, denn als Coach helfe ich, die eigene Geschäftsstrategie zu überprüfen und zu verbessern, um sicherzustellen, dass man auf dem richtigen Weg ist und die eigenen Ziele erreicht.
  • Die eigenen Stärken und Schwächen zu kennen kann helfen, Strategien zu entwickeln, um Stärken zu nutzen und Schwächen zu überwinden.

Gleichzeitig passen wir auch die Rechtsform unseres Unternehmens als GmbH an. Zum einen trägt dies der geschäftlichen Entwicklung Rechnung, zum anderen einer langfristig planbaren Nachfolgeregelung. Denn dies vergessen viele Unternehmer: frühzeitig die Weichen für das eigene Unternehmen zu stellen.

Sprechen Sie uns gerne an, lernen Sie uns und unsere Angebote kennen und entwickeln mit uns nachhaltig Ihre Potenziale als Unternehmer:in oder Führungskraft!

Im Gesundheitswesen spielen Führungskräfte eine wichtige Rolle bei der Steuerung von Organisationen, der Motivation von Mitarbeitern und der Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Dienstleistungen für Patienten. Führungskräfte im Gesundheitswesen müssen sich auf eine Vielzahl von Herausforderungen einstellen und strategische Entscheidungen treffen, um ihre Organisationen erfolgreich zu führen.

4 Faktoren, die Führungskräfte im Gesundheitswesen im Blick haben sollten

1. Komplexität der Branche

Eine der größten Herausforderungen für Führungskräfte im Gesundheitswesen ist die zunehmende Komplexität der Branche. Der medizinische Fortschritt und die sich ständig ändernden gesetzlichen Bestimmungen und Vorschriften, erfordern von Führungskräften ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. 

Hierfür unerlässlich ist auch die Fähigkeit, die Mitarbeiter zu motivieren und ein positives Arbeitsumfeld zu schaffen, welches die Mitarbeiterzufriedenheit und -produktivität steigert.

2. Effektives Risikomanagement & erfolgreiche Qualitätskontrolle

Ein weiteres, wichtiges Element der Führung im Gesundheitswesen ist die Fähigkeit, ein effektives Risikomanagement und eine erfolgreiche Qualitätskontrolle durchzuführen. Führungskräfte müssen sicherstellen, dass ihre Organisationen sicher sind und dass die Patientenversorgung ständig überwacht wird, um zu gewährleisten, dass diese den höchsten Qualitätsstandards entspricht.

3. Mitarbeiter fördern durch Schulungen und Coachings

Eine wichtige Rolle der Führung im Gesundheitswesen besteht auch darin, die Mitarbeiterentwicklung und -schulung zu fördern. Durch Investitionen in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter, können Führungskräfte im Gesundheitswesen sicherstellen, dass ihre Organisationen stets mit den neuesten Technologien und Verfahren ausgestattet sind, um eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten.

4. Vision kennen, kommunizieren und leben

Letztendlich ist es auch von großer Bedeutung, dass Führungskräfte im Gesundheitswesen eine Vision für ihre Organisationen haben und diese Vision effektiv kommunizieren können. Eine klare Vision hilft bei der Schaffung einer gemeinsamen Richtung für die Organisation und kann dazu beitragen, Mitarbeiter zu motivieren und zu inspirieren.

Als Führungskraft gibt es immer Raum für Verbesserungen und Entwicklungen. 

Hier sind einige Tipps, um sich als Führungskraft zu verbessern

Kommunikation verbessern: 

Eine klare und effektive Kommunikation stellt einen wichtigen Bestandteil erfolgreicher Führung dar. Führungskräfte sollten daran arbeiten, ihre Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern, um effektiver mit ihren Mitarbeitern kommunizieren zu können.

Delegation von Aufgaben: 

Es ist wichtig, als Führungskraft delegieren zu können. Durch das Delegieren von Aufgaben können Sie Ihre Mitarbeiter fördern und sich selbst auf wichtigere Aufgaben konzentrieren. Eine gute Delegation von Aufgaben hilft auch bei der Entlastung von Stress und Überforderung.

Mitarbeiterentwicklung: 

Führungskräfte sollten sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter sich ständig weiterentwickeln und sich verbessern. Dazu gehören Weiterbildungsprogramme wie Coaching oder Fachschulungen, Karriereplanung und Feedbackgespräche.

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit: 

Es ist wichtig, als Führungskraft flexibel und anpassungsfähig zu sein. Es können sich ständig neue Herausforderungen und Gelegenheiten ergeben, die eine schnelle Anpassung erforderlich machen.

Emotionale Intelligenz: 

Emotionale Intelligenz (EQ) ist ein wichtiger Bestandteil erfolgreicher Führung. EQ umfasst die Fähigkeit, Emotionen zu erkennen, zu verstehen und zu regulieren. Führungskräfte sollten daran arbeiten, ihre emotionalen Fähigkeiten zu verbessern, um effektiver mit ihren Mitarbeitern zu interagieren.

Selbstreflexion: 

Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen, um sich selbst zu reflektieren und sich kontinuierlich zu verbessern. Regelmäßige Selbstreflexion kann dazu beitragen, Stärken und Schwächen zu identifizieren und persönliche Entwicklungsziele zu setzen.

Vertrauen aufbauen:

Vertrauen ist ein wichtiger Bestandteil erfolgreicher Führung. Führungskräfte sollten daran arbeiten, Vertrauen bei ihren Mitarbeitern aufzubauen, indem sie transparente Kommunikation, Ehrlichkeit und Integrität praktizieren.

Wie kann ich nun meine Kompetenzen als Führungskraft erweitern:

Lernen Sie aus Feedback: 

Bitten Sie regelmäßig um Feedback von Mitarbeitern, Kollegen und Vorgesetzten. Nehmen Sie deren Feedback ernst und nutzen Sie es als Möglichkeit zur Verbesserung.

Investieren Sie in Ihre persönliche und berufliche Weiterentwicklung: 

Suchen Sie nach Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung, indem Sie an Schulungen, Workshops, Konferenzen oder Coaching-Programmen teilnehmen.

Stärken Sie Ihre Kommunikationsfähigkeiten: 

Als Führungskraft ist es wichtig, klare und effektive Kommunikationsfähigkeiten zu besitzen. Verbessern Sie Ihre Kommunikationsfähigkeiten durch Präsentationen, öffentliche Reden oder durch die Teilnahme an Kommunikations-Workshops.

Coaching:

Mit einem Coach an der Seite können Sie Ihre persönlichen Themen und Herausforderungen besprechen und so neue Lösungswege erarbeiten. Vorteil dieser Herangehensweise ist die individuelle Vorgehensweise innerhalb eines klar strukturierten Rahmens.

Mentoring: 

Suchen Sie sich einen Mentor, der Ihnen bei der Verbesserung Ihrer Führungsfähigkeiten helfen kann. Ein erfahrener Mentor kann Ihnen wertvolles Feedback geben und Sie bei der Entwicklung Ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen begleiten und unterstützen.

Fazit: Die eigene Führung verbessern, um zielgerichtete Ergebnisse zu erhalten.

Insgesamt erfordert die Führung im Gesundheitswesen ein hohes Maß an Fähigkeiten und Erfahrung. Erfolgreiche Führungskräfte im Gesundheitswesen müssen in der Lage sein, komplexe Herausforderungen zu bewältigen, Mitarbeiter zu motivieren, die Qualität der Patientenversorgung zu gewährleisten und eine klare Vision für ihre Organisationen zu schaffen.

Wenn diese Elemente effektiv umgesetzt werden, kann eine erfolgreiche Führung im Gesundheitswesen dazu beitragen, bessere Ergebnisse für Patienten, Mitarbeiter und Organisationen zu erzielen.

Sie haben Fragen oder suchen Unterstützung? Profitieren Sie von meinem Know-how im Bereich des Führungskräfte-Coachings – auch im Bereich des Gesundheitswesens. Kontaktieren Sie mich gerne und vereinbaren Sie direkt einen Termin mit mir.

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Unternehmercoaching

Worin liegt der Unterschied zwischen einem normalen Business-Coaching und einem Unternehmercoaching?

Bei einem Business-Coaching kommt der Coachee/Klient mit einem bestimmten Anliegen zu seinem Coach – z.B. mit einem beruflichen Problem, generellen Schwierigkeiten im Führungsalltag oder auch mit einem Work-Life-Balance-Thema.

Im Unternehmercoaching sind es oft verschiedenste Bereiche die einen Unternehmer/in im wahrsten Sinn des Wortes „umtreiben“.

Die häufigsten Bereiche als Unternehmer:

Er ist als Unternehmer ständig gefordert das eigene Unternehmen auf Zukunftskurs zu halten, d.h. Trends in der eigenen Branche zu beobachten, Wettbewerber zu analysieren und hierdurch das eigene Geschäftsmodell ständig zu überprüfen.

Die Aufgabe, als Verkäufer Aufträge für das Unternehmen zu gewinnen, bleibt bei kleineren Unternehmen auch sehr oft bei dem Unternehmensinhaber selbst hängen. Die heutigen Verkaufstechniken und die Vielfalt an Vertriebswege bedeuten oft eine deutliche Herausforderung.

Als Führungskraft gilt es, ein attraktives Arbeitsumfeld für seine Mitarbeiter zu gestalten und auch in schwierigen Situationen einen ruhigen Kopf zu bewahren. Neben der Weiterentwicklung der Mitarbeiter besteht auch die Notwendigkeit, den Nachwuchs mit aktuellen und zeitgemäßen Ausbildungskonzepten auszubilden.

Der Betriebswirt im Unternehmer blickt regelmäßig auf den finanziellen Stand des Unternehmens und steuert dessen Liquidität und Finanzplanung. Das Zahlungsmanagement ist bei ihm somit permanent im Fokus.

Zu guter Letzt ist er auch Mensch und benötigt qualifizierten Austausch zu seinen persönlichen und beruflichen Themen – meist ist es schwierig, sich im Unternehmen zu Problemen auszutauschen – im privaten Umfeld möchte man ungern darüber reden. Hier ist oft auch die Life-Balance im Un-Gleichgewicht und bedarf einer Analyse.

In allen Bereichen beziehungsweise Rollen des Unternehmers gilt es mit einer gut durchdachten Strategie , einem Zeit- und Selbstmanagement, Motivation und Begeisterung ans Werk zu gehen.

Wie vorgehen?

Es bedarf also eines Sparringspartners, welcher in verschiedenen Bereichen ein qualifizierter und vertrauensvoller Partner auf Augenhöhe ist. Das Unternehmercoaching erfolgt in regelmäßig festgelegten Zeitabständen mit klar definierten Themenbereichen. Zusätzlich bleibt dabei auch noch Zeit für aktuelle Situationen des Unternehmers und des Unternehmens.

Eine weitere Möglichkeit stellt eine strategische Arbeit in Form eines Mentoring für Unternehmer dar.

Beste Grüße aus der Potenzialwerkstatt

Dieter Schnaubelt

P.S.: Gerne weitere Rollen in den Kommentaren schreiben.

Dieter Schnaubelt ist als Betriebswirt VWA, Business- und Performance-Coach, Bankbetriebswirt, Unternehmer und Persönlichkeitsexperte der richtige Ansprechpartner, wenn Sie sich und Ihr Unternehmen voranbringen möchten. Profitieren Sie von ihm als Unternehmer, Führungskraft, Banker und vor allem aus seiner reichlichen Lebenserfahrung!

Was ist Business-Coaching?

Coaching allgemein oder Business-Coaching versteht sich als eine begleitende Beratung mit klar strukturierten Prozess-Schritten. Die beiden Partner, der Coach und der Coachee, arbeiten auf die Realisierung der selbstbestimmten Entwicklungsziele des Coachees hin. Der Coach begleitet beratend und individuell bei einer beruflichen und persönlichen Entwicklung. Zentraler Inhalt ist die Selbstbestimmtheit (Autonomie) ohne Lösungen oder Ziele vorzugeben.

Da Unternehmer und Führungskräfte sich in einer immer komplexeren und anspruchsvolleren Rolle wiederfinden, trägt Coaching dazu bei in Alltagsthemen leichter agieren zu können und in der eigenen Aufgabe leistungsfähiger und sicherer als Führungskraft zu werden.

Coaching ist ein erprobtes Mittel in der Persönlichkeits- und Führungskräfte-Entwicklung. Stärken können so weiter ausgebaut und das eigene volle Potential als Unternehmer- bzw. Führungskraft entfaltet werden.

Nutzen von Business-Coaching:

Der Dreiklang aus:

  • beruflicher Entwicklung
  • persönlicher Entwicklung und
  • innerem Gleichgewicht

ergibt unterschiedliche Sichtweisen auf das Coaching-Thema. Die Wechselwirkung der einzelnen Bereiche hat zur Folge, sobald an einem der Bereiche gearbeitet wird, die anderen Bereiche profitieren.

Eine Steigerung des inneren Gleichgewichts wird die persönliche und berufliche Entwicklung forcieren, sich selbst besser reflektieren auf das innere Gleichgewicht einzahlen und die berufliche Wirkung erhöhen. Mit einem strukturierten Coaching kann so mit einer positiven Entwicklung über alle drei Bereiche profitiert werden.

Wie sieht der Ablauf aus?

Der Ablauf eines Coachings teilt sich üblicherweise in verschiedene Phasen auf:

  • Kennenlernen und Vertrauen
    Basis für den gesamten Coaching-Prozess
  • Der Rahmen des Coachings
    Ziele – Erwartungen – Planung und Strukturierung
  • Umfassende, ganzheitliche Analyse
    Symtome – Ursachen – Potenziale und Blockaden
  • Beratung 
    Austausch – Mögliche neue Handlungsoptionen – Hilfe zur Selbsthilfe
  • Umsetzung
    Coaching-Einheiten – klare Handlungsschritte – Aufgaben und Übungen
  • Kontrolle
    Blick auf die Erfolge – mögliche Blockaden und Hürden – Anpassunge
  • Zusammenfassung
    Feedback – Evaluation der Methoden und Verhaltensweisen

Beim Start des Coachings werden die einzelnen Schritte skizziert, ein Zeitrahmen festgelegt und regelmäßig während der laufenden Coaching-Einheiten überprüft und wenn notwendig angepasst.

Beispielhafte Anlässe für ein Business-Coaching

Für die persönliche und berufliche Entwicklung gibt es verschiedene Anlässe oder Auslöser – in jedem Fall lohnt ist ein Gespräch inwieweit ein Coaching voranbringen kann. Dies kann sein:

  • Beratung bei beruflichen Veränderungen
  • Veränderungswünsche in der aktuellen beruflichen Situation
  • Schwierige berufliche Situationen
  • Unterstützung in der Teamentwicklung
  • Eigenreflexion und persönliche Weiterentwicklung

Was sind die Erfolgsfaktoren?

Es sind bestimmte Voraussetzungen für einen gelingenden Coaching-Prozess zu beachten:

Auf der Seite des Coachs:

  • Erfahrung, Kompetenz und Feingefühl
  • Umfassendes Verständnis in Management und Führung
  • Methodenvielfalt und individuelle Konzepte
  • Unabhängig, neutral und fokussiert

Auf der Seite des Coachees:

  • Bereitschaft und Wille zur Veränderung
  • Offen und kritikfähig für Anregungen
  • Sich selbst im Spiegel anschauen wollen

Zusammenfassung

Coaching ist eine klar strukturierte Maßnahme zur Steigerung der eigenen Leistungsfähigkeit und dem eigenen Gleichgewicht. Ein Coach an der Seite bietet Unternehmer/innen einen vertrauensvollen Raum zum Austausch bei aktuellen Herausforderungen oder bei der Zukunftsplanung des eigenen Unternehmens. Führungskräfte werden mit einem Sparringspartner (Executive Coaching) auf Augenhöhe fit für zukünftige Herausforderungen.

Gerne können Sie sich in einem Kennenlerngespräch persönlich oder via Zoom über meine Leistungen und Herangehensweisen ein erstes Bild machen – und wie Sie und Ihr Unternehmen profitieren. Falls Sie zuerst mehr über mich erfahren möchten finden Sie weitere Infos zu mir und meinen Qualifikationen

Innere Antreiber – erkennen und nutzen

Liebe LeserInnen, 

das neue Jahr hat begonnen und vielleicht haben auch Sie eine Liste voll mit tollen Vorsätzen und Zielen, die Sie in diesem Jahr verwirklichen möchten. 

Doch im Gepäck hat jeder von uns kleine Monster (wie wir sie gerne nennen), so genannte „innere Antreiber“. Es gibt Tage, da sind sie fast gar nicht zu bemerken, doch vor allem in turbulenten Zeiten schlagen sie Alarm. Und vielleicht tun sie das auch jetzt, gerade am Anfang des Jahres, wo wir noch voller Elan und Tatendrang auf unsere Ziele hinarbeiten und ein noch besserer Mensch werden wollen. Die Gefahr dabei? Überanstrengung mit anschließenden Erschöpfungszuständen. Damit Ihnen dies nicht passiert und Sie ihre Ziele langfristig verwirklichen können, beschäftigen wir uns in diesem Beitrag mit jenen inneren Antreibern.

Das Konzept der inneren Antreiber wurde von dem amerikanischen Psychologen Taibi Kahler entwickelt. Ihm zu Folge gibt es fünf typischen Antreiber, die als Glaubenssätze zu verstehen sind, und unsere Wahrnehmung, unser Denken und unser Verhalten beeinflussen. Sie manifestieren sich meist in viel zu hochgesetzten Ansprüchen, die wir an uns selbst stellen. Sie lassen uns nicht zur Ruhe kommen oder sogar Dinge tun, die wir eigentlich gar nicht machen möchten, nur um dieser inneren Stimme gerecht zu werden. 

Größtenteils entwickeln sich unsere innere Antreiber bereits in unserer Kindheit, indem sie von unseren Eltern oder uns wichtigen Bezugspersonen adaptiert oder an uns herangetragen wurden. 

Mit dem Wissen unserer eigenen Antreiber können wir uns bewusst werden, dass es oft nicht die Umstände sind, die ein Problem darstellen, sondern unsere übertriebenen Ansprüche und Glaubenssätze. Allein schon diese Erkenntnis verhilft einem zu mehr Gelassenheit. 

Dazu ist zunächst wichtig unsere persönlichen Antreiber zu identifizieren und kennenzulernen. So sind wir in der Lage, die Situation adäquat einzuschätzen und unsere inneren Antreiber zu entmachten. Im nächsten Schritt können wir dann durch bewusstes Training unsere Antreiber neutralisieren…Und wer weiß, vielleicht werden ihre Antreiber-Monster sogar zu treuen Weggefährten, die sie sich konstruktiv zu nutzen machen können. 😉 

Wir haben Ihnen die fünf typischen Antreiber in folgender Tabelle kurz und knackig zusammengefasst. Sie lernen exemplarisch Erscheinungsmuster   (Symptome) der Antreiber kennen, welche Ängste dahinter liegen können  (Wurzeln) und geben  Ihnen Techniken zur Neutralisierung mit an die Hand.#

 

 

Die Tabelle macht deutlich: Innere Antreiber sind vielschichtig und zeigen sich in unterschiedlichster Gestalt. Die meisten von uns haben gleich mehrere Antreiber, die sich verschieden stark zu Wort melden. Das Schöne daran ist, wir sind ihnen nicht hilflos ausgeliefert! Außerdem haben sie ein eigentlich doch recht wohlwollendes Anliegen, denn sie möchten uns vor dem Eintreten unserer Ängste bewahren. 

Wir können die kleinen, irrationalen Monster über zwei Zugänge neutralisieren: Erstens mit der Arbeit an unseren Ängsten und Glaubenssätzen (mental) und zweitens über unser Verhalten (physisch). Die Bewusstwerdung ist dabei der erste Schritt. Der nach aktuellem wissenschaftlichen Stand noch wichtigere ist allerdings die Umsetzung, also eine Verhaltensänderung zu erzielen. Die Kombination aus beiden Varianten ist dennoch die fruchtbarste Methode. Deshalb haben wir Ihnen in der Rubrik Neutralisierung mentale und praktische Ansätze kombiniert. 

In diesem Sinne wünschen wir ihnen viel Erfolg und Spaß bei der Auseinandersetzung mit ihren persönlichen Quälgeistern, damit auch Sie ihre Ziele und Wünsche auf eine gesunde Art und Weise langfristig verwirklichen können! 

Wenn Sie mehr über Ihre eigenen Antreiber erfahren möchten, senden Sie uns eine Nachricht an mail@die-potenzialwerkstatt.de.

Sie erhalten dann den kostenfreien Antreibertest von uns.   

Ihr Team der Potenzialwerkstatt 🧡+🛠

 

 

Der Pygmalion-Effekt genauer betrachtet

Der Pygmalion-Effekt ist ein psychologisches Phänomen, das in den 1960er Jahren von R. Rosenthal und L. Jacobsen erforscht wurde.

Bei der experimentellen Feldstudie mit Schulkindern wurde nachgewiesen, dass Schüler, die zuvor bei ihren Lehrern als besonders leistungsstark und begabt ausgewiesen wurden, tatsächlich bessere Leistungen als ihre Mitschüler erzielten und ihre bisherigen Leistungen steigern konnten. Ihre Lehrer fingen unbewusst an sich ihnen gegenüber anders zu verhalten, so wurden die vermeintlich besonders intelligenten Schüler zum Beispiel häufiger angelächelt und ihre Beiträge besonders beachtet. Dies spornte die Kinder – die selbst nichts davon wussten – weiter an.

Kurz um: Die Lehrer hatten sich aufgrund der gezielt gesetzten Falsch-Information ein Vorurteil über jene Schüler gebildet und diese anders behandelt.

Das Experiment verweist nicht nur auf die schnelle Urteilsbildung von Menschen und deren Konsequenzen (a),

sondern auch auf das Leistungspotenzial bzw. -steigerung von Menschen, an die „geglaubt“ wird (b).

Es macht weiter deutlich wie sehr wir Menschen auf Feedback von Außen reagieren und Fremdwahrnehmungen auf unsere Eigenwahrnehmung übertragen (c).

Der Mensch ist ein hochkomplexes und sensibles Wesen. Zig Prozesse laufen in Sekunden unterbewusst in uns ab und am Ende denken wir oft wir hätten eine bewusste Entscheidung getroffen. Unser System ist zunächst darauf getrimmt sich in seiner Umwelt Orientierung zu verschaffen, um Energie einzusparen. Das bedeutet: Blitzschnell und wie auf Autopilot fangen wir an unsere Umgebung zu ordnen, zu sortieren und weitere Informationen anhand unseres bisherigen Erfahrungsschatzes abzuleiten.

Fehlschlüsse

Hierbei kommt es jedoch oft – sogar überwiegend – zu irrationalen Fehlschlüssen.

Ein Beispiel: Nur weil ein Mensch keinen besonderen Wert auf seine Kleidung legt, heißt das noch lange nicht, dass er auch mit seiner Arbeit nachlässiger umgeht oder keinen Sinn für Ästhetik besitzt. Und ein Mitarbeiter, der zwei Termine durcheinander bringt ist noch lange nicht „per se“ chaotisch.

Haben wir erstmal unseren Gegenüber in eine Schublade gesteckt, werden wir uns dementsprechend verhalten. Auch wenn wir vielleicht meinen, man merke uns unsere Gedanken nicht an, vermittelt unser Körper über Pheromone, Stimme, Gestik und Mimik unsere Einstellung auf subtile Weise. Unser Gegenüber wird die Ablehnung wahrnehmen und ebenfalls entsprechend reagieren. Machen Sie sich bewusst: Ihre Gedanken, Ihre Einstellung über ihre Mitarbeiter hat einen Effekt auf deren Leistung. Deshalb wurde der Pygmalion-Effekt auch in das Konzept des „Positiv-Leadership“ eingebaut (mehr dazu finden Sie hier Positive Führung – Positivität steckt an!).

So nutzen Sie den Pygmalion-Effekt in der PRAXIS:

Glauben Sie an Ihr Team

Vertrauen Sie in die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter. Um diese Fähigkeiten auch wirklich nutzen und weiterentwickeln zu können, benötigen Ihre Angestellten allerdings Raum um selbstständig zu arbeiten und vor allem auch selbstständig Entscheidungen treffen zu können. Ein wertschätzender Umgang miteinander schenkt Anerkennung und schafft eine solide Basis.

Geben Sie einen Vertrauensvorschuss

Mit einem Vertrauensvorschuss ist eine positive Grundhaltung gemeint. Und ja, positiv zu denken können wir lernen! Gerne malen wir uns „Horrorszenarien“ aus, um für alles gewappnet zu sein. Auch Spitzensportler lernen in ihrer Laufbahn nicht im „Vermeidungs-Denken“ stecken zu bleiben, sondern sich auf das gewünschte Ergebnis zu konzentrieren.
Üben Sie sich darin ihren Mitarbeitern aufrichtig zu vertrauen und strahlen Sie dies auch aus! Ebenso sollten „Fehler“ nicht aufgerechnet werden. Ihre Mitarbeiter müssen auch Ihnen vertrauen können, dass Unstimmigkeiten nach einer Klärung wirklich vom Tisch sind und Ihnen nicht noch Monate bitter aufstoßen.

Setzen Sie den Fokus auf Stärken

Dieser Punkt liegt uns am meisten am Herzen. Wir sind nicht zuletzt von unserem Schulsystem darauf konditioniert worden Fehler, Schwächen und Defizite auszubessern. Doch eine wichtige Sache wird dabei vergessen: Es kostet uns ein vielfaches mehr Energie unsere Schwachpunkte zu „beheben“ als unsere Stärken weiter auszubauen.

Wieder ein anschauliches Beispiel aus dem Sport: Was denken Sie wie viel Energie es benötigen würde einen Innenverteidiger zu einem Stürmer zu machen? …Vielleicht würde er sogar ein mittelmäßiger Stürmer werden, während er mit weniger Energieaufwand ein erstklassiger Verteidiger hätte werden können!

Will heißen, auch mit einer Reihe von Weiterbildungsmaßnahmen, werden Sie aus einem introvertierten, schüchternen Mitarbeiter, der grundsätzlich ungern verkauft, keinen Spitzenvertriebler machen. Mit großer Wahrscheinlichkeit hat dieser Mitarbeiter jedoch andere Stärken, die er auf einer anderen Position problemlos einbringen könnte.

Tipp:

Nehmen Sie sich die Zeit über die Stärken Ihrer Mitarbeiter nachzudenken. Mit welchen Leistungen wurden Sie zuletzt überrascht? In welchen Bereichen erbringen Ihre Angestellten jeweils mühelos Top-Leistungen?

 

Viel Spaß bei der Umsetzung wünscht Ihnen Ihre Potenzialwerkstatt – Persönlichkeit schafft Vertrauen.

Mir einem Karriere-Coaching zum Traumjob! Denn unsere Zeit ist kostbar!

Vorab, stellen Sie sich ein mal folgende Fragen:

  • Wie sieht mein Traumjob aus? Was sind meine beruflichen Ziele?
  • Bin ich mit meinem Job glücklich?
  • Was kennzeichnet meine Persönlichkeit, wie ticke ich? 
  • Was wollte ich als Kind immer machen?
  • Wenn ich noch mal neu anfangen könnte, was würde ich tun?

Bei einem Karriere-Coaching steht der berufliche Laufbahn, genauer der Traumjob, im Vordergrund. 

Karriere ist nichts statisches. Es bedeutet auch nicht eine hohe Position in einem hierarchisch aufgebauten Unternehmen inne zu haben, die eigentlich gar nicht (mehr) zu einem passt. Wir sind der Meinung: Karriere umfasst vielmehr genau den beruflichen Weg zu gehen, der zu mir selbst und meinem Leben passt. Einen Job auszuüben, der mir Freude bereitet und mich mit Sinn erfüllt. Einen Beruf, in dem ich meine speziellen Fähigkeiten einsetzen kann und diese auch wertgeschätzt werden. 

Zeit ist kostbar und doch nicht käuflich. 

Auch wenn Wissenschaftler eifrig daran Forschen die Lebenszeit so gut es geht zu verlängern und sogar von Unsterblichkeit träumen – das kann man schön finden oder nicht -, im 21 Jahrhundert ist und bleibt unsere Lebenszeit begrenzt und dies wird sich aller Voraussicht nach auch nicht all zu schnell ändern. 

Doch was hat das jetzt eigentlich genau mit Karriere-Coaching zu tun?

Die Deutschen Durchschnittsbürger verbringen 1/3 – Tendenz steigend – ihrer kompletten Lebenszeit am Arbeitsplatz. Arbeiten ist damit, nach dem Schlafen, die zweithäufigste Tätigkeit, der wir nachgehen. Wir verbringen somit mehr Zeit mit unserer (Erwerbs-)Arbeit als wir es mit unserer Familie, Partner*in oder Freunden*innen tun. Damit sollte klar geworden sein: Das Leben fängt nicht erst nach der Arbeit an! 

Finden Sie den Job, der zu Ihnen passt!

Genau deshalb ist es ein großes Anliegen der Potenzialwerkstatt Menschen darin zu Unterstützen den passenden Job zu finden und ihre beruflichen Ziele zu verwirklichen. 

Wir sind der Überzeugung, dass die Angst vor Veränderung, die Sorge, der neue Zustand könnte schlechter sein als der Vorherige, mangelndes Selbstbewusstsein und negative Glaubenssätze sowie fehlendes „Handwerkszeug“ die häufigsten Gründe sind, weshalb viele Menschen ihre Karriere und die damit verbundenen Träume auf Eis gelegt haben. 

Mit einem Karriere-Coaching werden Sie aus diesem Hamsterrad heraustreten. 

Ein Karriere-Coaching wird individuell zugeschnitten und holt einen an dem Punkt ab, an dem man sich gerade befindet. 

Es kann sowohl prozessbegleitend gestaltet werden oder Sie punktuell in einzelnen konkreten Etappen unterstützen, zum Beispiel wenn Sie schwierige Entscheidungen zu treffen haben, sich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten möchten oder ihr Auftreten vor einem Plenum verbessern möchten etc., ganz nach Ihren Bedürfnissen.

Oberster Priorität ist immer: Sie bestimmen und entwickeln Ihr Ziel! 

Je deutlicher Sie ihr Ziel vor Augen haben, je konkreter und eindeutiger Sie es formulieren können, um so leichter wird es eine passende, konkrete und überprüfbare Strategie zu entwicklen. Mit dem LINC-Persönlichkeitstest und der darauffolgenden Analyse erhalten Sie Klarheit über Ihre persönlichen Neigungen, Stärken und Schwächen. Hieraus kann dann im nächsten Schritt das passende Arbeitsumfeld abgeleitet werden. Durch Gespräche und Tools wird das Bild Ihres Traumjobs geschärft. Störquellen, die einen bisher davon abgehalten haben den Traumjob an Land zu ziehen und ihre Potenziale voll zu entfalten, werden identifiziert und beseitigt. Skills zur Umsetzung werden erlernt und erprobt.     

Ein prozessbegleitendes Coaching kann grob in folgende Etappen gegliedert werden.

Sie sind reif für ein Karriere-Coaching, wenn…

  • Sie schon am Vorabend keine Lust auf den nächsten Arbeitstag haben
  • Sie sich morgens schon schlapp und energielos fühlen 
  • Ihre Arbeit sich für Sie wie ein Zwang anfühlt
  • auf der Arbeit die Zeit gar nicht rumzugehen scheint
  • Sie sich eine Beförderung wünschen 
  • Sie sich bei wichtigen beruflichen Entscheidungen unsicher sind 
  • Sie sich auf Ihrer Arbeit nicht genug wertgeschätzt fühlst
  • Sie sich auf der Arbeit unwohl fühlen
  • Ihre Arbeit sich für Sie sinnlos anfühlt 
  • Sie auf der Arbeit Ihre Potenziale nicht entfalten können 
  • Ihre Arbeit nicht mit Ihren Werten übereinstimmt
  • Sie sich auf Ihrer Arbeit unterfordert oder gelangweilt fühlen
  • Sie immer wieder neue Ideen haben, was Sie lieber tun würden
  • Sie andere um ihren Job beneiden 
  • Sich sich zu mehr berufen fühlen
  • Sie nicht in die Umsetzung kommen Ihr nächstes berufliches Ziel zu erreichen
  • Sie sich neue Fähigkeiten aneignen wollen, die Sie benötigen um Ihr berufliches Ziel zu erreichen
  • Ihnen eine effektive und effiziente Strategie fehlt um Ihren Traumjob zu verwirklichen 
  • Sie sich unsicher sind, welche Arbeit und welches Arbeitsumfeld eigentlich wirklich zu Ihnen passt
  • Sie mit Ihrer Bezahlung unzufrieden sind 
  • Sie sich über Ihre Stärken und Schwächen bewusst werden wollen
  • Sie den Wunsch nach beruflicher Umorientierung verspüren 
  • Sie sich auf Ihrem beruflichen Weg Unterstützung wünschen 
  • Sie Ihre Soft-Skills erweitern und stärken wollen
  • Sie mehr Selbstbewusstsein im beruflichen Kontext erlangen möchten  
  • Sie sich nach neuer Inspiration und Weiterentwicklung sehnen 

Haben Sie stets im Hinterkopf: Es ist nie zu spät sich umzuorientieren, ich spreche aus eigener Erfahrung! Auch Sie haben es verdient und das Zeug dazu Ihre Lebenszeit mit einer Arbeit zu verbringen, die Sie erfüllt und Ihnen Wohlbefinden und Zufriedenheit beschert. Ob durch Veränderungen in Ihrem bisherigen oder mit einem neuen Job. In diesem Sinne, trauen Sie sich Ihre alten Träume aus dem Keller zu holen oder neue zu Entwicklung und lassen Sie sich von sich selbst überraschen. Bei uns finden Sie den Raum für Ihre berufliche und persönliche Entwicklung.

Wir freuen uns auf ihre unverbindliche und kostenfreie Kontaktaufnahme.

Das Leben ist zu kurz für „ganz ok“! 😉

Mit herzlichen Grüßen, Ihr Team der Potenzialwerkstatt.  

Gelassenheit in ver-rückten Zeiten

Es gibt Tage und Lebensphasen, da scheint das Leben geradezu verrückt zu spielen. Die Dinge laufen dann einfach nicht so, wie wir es uns vorstellen und es gerne hätten.  Wir empfinden sie nicht an ihrem „rechtmäßigen“ Platz, ja sie sind buchstäblich ver-rückt. Dabei tut es gut uns unseren Wirkungszusammenhang einmal objektiv zu betrachten. Unser Leben heutzutage ist vernetzter und schnelllebiger denn je. In unserem Alltag kommen wir mit immer mehr Menschen in Kontakt und sind in einer arbeitsteilig organisierten Gesellschaft, wie der unseren, auch von ihnen abhängig.

Ist da nicht „Ärger“ vorprogrammiert? Es wäre utopisch anzunehmen wir könnten auf alles was uns in unseren Alltag widerfährt Kontrolle ausüben. Bei wahrgenommenen Kontrollverlust neigen wir Menschen schnell dazu uns aufzuregen, in Panik und Angst zu verfallen. Dass dies keine schönen Gefühlszustände sind und auch noch unserer Gesundheit abträglich, dürfte mittlerweile jedem bekannt sein. Bluthochdruck sowie Herz- und Gefäßkrankheiten gehören zu den Top 10 der heutigen Zivilisationskrankheiten.  Wir sollten uns einmal nüchtern Fragen, ob es uns es wirklich wert ist sich darüber aufzuregen – unseren Puls nach oben zu treiben -, weil einem gerade die Vorfahrt gestohlen wurde, der Hintermann zu dicht auffährt und es an der Supermarktkasse wieder so lange dauert. Ändert mein Ärger über das Zuspätkommen meines Angestellten*in die Situation? Es gibt zahlreiche Situationen auf die wir keinen Einfluss ausüben können. Gegebenheiten bei denen es nicht in unserer Macht liegt die Dinge in eine für uns richtige Position „zurecht zu rücken“.

Ob es nun die Ex-Partner*in ist, die einen heut’ auf morgen verlassen hat, oder der Sohn, der starrköpfig einfach nicht den Familienbetrieb übernehmen möchte. Fakt ist, der Ärger entsteht erst in uns selbst und hängt von unserer Deutung der jeweiligen Situation ab – auch wenn wir das gerne mal verdrängen. Doch gerade diese Eigenverantwortung schenkt uns auch neue Hoffnung und Handlungsmöglichkeiten, genau sie gibt uns unsere Kontrolle wieder zurück. Wir können zwar nicht unsere Mitmenschen kontrollieren oder ihnen gar unseren Willen aufzwingen, dafür aber unsere eigene Wahrnehmung und Gedanken und damit auch unsere Emotionen und Gefühle. Dieser Prozess ist kein „Zuckerschlecken“, doch erlernbar! Nicht umsonst lehrt uns eine buddhistische Weisheit – nicht gerade subtil -, dass glücklich sein nicht einfach sei, unglücklich sein hingegen sehr. Was ist damit gemeint? Es ist leichter die Schuld für unseren schlechten Gemütszustand an äußere Umstände zu knüpfen, dabei zahlen wir jedoch einen hohen Preis. Wir geben die Kontrolle über unser eigenes Wohlbefinden ab. Natürlich werden wir mit kleineren und größeren Schicksalsschlägen konfrontiert, die uns ganz schön aus den Schuhen hauen können. Es geht nicht darum Trauer, Wut und Ärger auf Teufel komm raus per se zu vermeiden und nicht fühlen zu wollen. Auch an solchen Gefühlen können und werden wir wachsen.

Es geht vielmehr darum eine Form der Gelassenheit in sich zu finden und zu nähren, ein Urvertrauen in uns zu wecken, dass wir auch schlechte Zeiten überkommen werden, dass es nach einem Tief auch wieder Bergauf geht.  Eine solche Gelassenheit hilft uns darin bei unangenehmen Situationen schneller in die Akzeptanz zu kommen und uns nicht unnötig lange mit dem Ärger oder der Trauer aufzuhalten. Gelassene Menschen strahlen einen Ruhe und Leichtigkeit aus. Ihr Gemüt gleicht einer See, die nicht so schnell aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann und sich auch nach einem großen Sturm schnell wieder beruhigt. Das Wort Gelassenheit findet seinen Ursprung im mittelhochdeutschen Wort „gelāʒenheit“ = Gottergebenheit. Gottergeben zu sein verweist auf eine Form der Demut. Die Demut, dass eben nicht immer alles so läuft, wie man es gerne hätte und auch das Wissen darüber, dass es gar nicht in unserer Macht liegt alles zu beeinflussen. Gelassenheit lehrt uns eine gewisse Distanz zu den Dingen zu wahren, die uns widerfahren. Geschehnisse nicht zu ernst, zu wichtig zu nehmen oder uns gar mit ihnen zu identifizieren. Und auch uns selbst nicht immer so wichtig zu nehmen. Viele ältere Menschen berichten darüber, dass sie es sehr schätzen mit den Jahren immer gelassener zu werden. Je mehr ein Mensch erlebt hat, die Erfahrung gemacht hat, dass das Leben immer wieder neue „Chancen“ bereit hält, nach dem Dunkel auch wieder das Licht zu sehen ist, um so weniger wird er jedes Erlebnis als eine Krise wahrnehmen. Unsere Wirklichkeit ist eine relative, sie entsteht im Vergleich, in der Abgrenzung zum anderen. Stellen wir einmal unsere Erlebnisse in Relation, werden wir alle früher oder schneller zu dem Entschluss kommen, dass es sich oft nicht lohnt sich über Kleinigkeit aufzuregen. Gelassenheit kann ebenso mit „gehen lassen“ assoziiert werden.

Dann erinnert uns Gelassenheit daran nicht allzu krampfhaft an Vorstellungen, Ideen, Meinungen und auch Personen festzuhalten. Wenn wir offener und nicht so starr sind, können wir auch Ereignisse, die nicht planmäßig verlaufen, besser hinnehmen, aktiv mit ihnen umgehen und neue Chancen wahrnehmen. Doch wie erlangen wir  eigentlich Gelassenheit? Es gibt nicht den einen Weg zu mehr Gelassenheit und Gleichmut. Jeder Mensch ist einzigartig und hat an anderen Schrauben zu drehen und andere Vorlieben.

Doch wir wollen Ihnen hier dennoch sieben Tipps mit an die Hand geben um langfristig gelassener zu werden.  Gelassenheit stellt sich durch Bewusstheit, Präsenz und Entspannung wie von alleine ein. Um in diesen Zustand zu gelangen können wir sowohl auf mentaler als auch auf körperlicher Ebene ansetzen. Grundvoraussetzung ist natürlich der Wille, denn wie oben erwähnt: gelassen und glücklich zu sein ist Arbeit, man muss etwas investieren. Doch es macht Spaß und es lohnt sich allemal!  Zunächst benötigen wir eine positive Grundhaltung uns selbst gegenüber. Die innere Stimme in uns sollte im Idealfall unser bester Freund sein und nicht unser Gegner. Destruktive und demotivierende Gedanken hingegen erzeugen Angst und Unruhe. 

7 Tipps für mehr Gelassenheit, wenn es mal stressig ist

TIPP 1: Schließe Frieden mit dir selbst.

TIPP 2: Lerne dich kennen. Sich selbst und seine Werte zu kennen, die eigenen Vorlieben, Stärken und Schwächen, zu wissen, was man will und nicht will, gibt uns eine Gefühl von Sicherheit. Das heißt nicht, dass diese Aspekte in ihrer Ausgestaltung immer gleich bleiben, doch die Beschäftigung mit uns selbst hilft uns unseren Kompass auszurichten. Dies führt direkt zu

TIPP 3: Nimm dir immer wieder Zeit für dich alleine.  Jeder Mensch braucht Zeiten der Ruhe und Stille um das Erlebte bewusst oder unbewusst zu verarbeiten und zu integrieren. Viele Menschen neigen dazu sich immer beschäftigt zu halten bis die Energietanks vollends aufgebraucht sind. Nur wer sein Werkzeug gut behandelt, wartet und schärft kann auch lange und effizient damit arbeiten.

TIPP 4: Meditation oder meditative Tätigkeiten wie Joggen, Yoga oder Wandern aber auch Malen, Basteln, Werkeln, Singen, Tanzen etc. helfen uns dabei unsere Gedanken zur Ruhe zu bringen und zu entspannen. Sie haben einen reinigenden Effekt auf uns.

TIPP 5: Achte auf deinen Körper. Es gibt Substanzen, die in unserem Körper innere Unruhe auslösen können. Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf bestimmte Lebensmittel. Es lohnt sich zu beobachten welche Lebensmittel einem wirklich gut tun. Ausreichend Wasser trinken hilft dem Körper beim Entgiften und Reinigen. Frische Luft beziehungsweise Sauerstoff ist dabei ebenso unabdingbar. Atemübungen verbessern sowohl die Konzentration als auch die Sauerstoffaufnahme und entspannen das Zwerchfell. 

TIPP 6: Raus in die Natur. In der Natur Zeit zu verbringen ist nicht nur gut für unseren Körper sondern hilft uns auch Abstand zu den Dingen zu gewinnen und uns selbst und unsere Probleme nicht zu ernst zu nehmen.

TIPP 7: Humor. Humor ist eine faszinierende Fähigkeit des Menschen. Lachen setzt Glückshormone frei und entspannt den Körper. Auch Humor hilft uns dabei Abstand von der gegenwärtigen Situation zu gewinnen.  

Wir können festhalten, es gibt so einiges was wir tun können um uns von dem Stress des Alltags zu entlasten und mehr Leichtigkeit und damit auch Freude in unser Leben zu bringen. Falls Sie sich auch mehr Gelassenheit in Ihrem Leben wünschen und dabei Hilfe brauchen, kontaktieren Sie uns gerne! 

Ganz in diesem Sinne wünschen wir uns allen „die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die wir nicht ändern können, den Mut, Dinge zu ändern, die wir ändern können, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden“ (nach Reinhold Niebuhr). 

Ihr Team der Potenzialwerkstatt in Dossenheim 

„Positive Führung“, denn Positivität steckt an!

Höhere Produktivität, bessere Leistung und zufriedene Mitarbeiter*innen

Um Ihnen dieses Führungskonzept – das wir Ihnen wärmstens an Herz legen wollen – näher zu bringen, beginnen wir mit einer theoretischen Einführung. „Positive Leadership“ bezeichnet ein erfolgreiches und wissenschaftlich fundiertes Führungskonzept, das seinen Ursprung in der Schule der Positiven Psychologie hat. Zahlreiche Methoden und Instrumente wurden aus dieser Theorietradition übernommen und auf die Führungsproblematik übertragen und angepasst.

Das Konzept findet heute beispielsweise Anwendung bei den global Players wie Ikea, Heinz, Media-Markt, Douglas und mehr.

Der Psychologe Abraham Maslow, der den meisten wohl durch seine „Bedürfnispyramide“ bekannt ist, prägte den Begriff der positive Psychologie 1954. Neu an jener Strömung war die Umkehr von einer traditionell defizitorientierten Psychologie, hin zu einer Psychologie, bei der die positive Aspekte des Menschsein in den Vordergrund gestellt werden.
Dieser Paradigmenwechsel hat zur Folge, dass nicht mehr die Frage nach dem >was fehlt< oder >falsch< läuft in den Mittelpunkt gerückt wird, sondern die Frage nach den >>vorhanden Ressourcen und Stärken<<, die es zu nutzen und zu fördern gilt. Wieder ganz nach unserem Motto: Energie folgt unserer Aufmerksamkeit.

Vereinfacht und salopp ausgedrückt: Konzentrieren wir uns permanent auf Fehler und Schwachstellen, werden wir immer mehr davon in unserer Wirklichkeit wahrnehmen und anziehen, während wir durch den Fokus auf das Positive auch mehr Positives in unser Leben ziehen. …Und jetzt denken sie bitte nicht an einen rosa Elefanten! Der Fokus auf das Positive hilft uns das vorhandene Potenzial auch wahrzunehmen und somit nutzen zu und steigern zu können.

Auch in der Pädagogik und Lerntheorie ist diese Umkehr weit verbreitet. In das Konzept der „positiven Führung“ flossen vor allem wissenschaftliche Erkenntnisse aus Forschungen zur Motivation und Steigerung der Leistungsfähigkeit von Menschen ein. So wurde zum Beispiel
ein signifikanter Zusammenhang (positive Korrelation) zwischen Wohlbefinden und Leistungserbringung nachgewiesen.

Dies erklärt auch, warum Mitgefühl, Vertrauen und Selbstermächtigung zentrale Pfeiler dieses Führungskonzepts sind. Grundlegend ist der Gedanke, dass sowohl Individuen als auch Gruppen und Organisationen bei der Zufuhr von positiver Energie wachsen und blühen, während sie durch negativem Einfluss leiden, zurückgehen und schrumpfen.

Die Führungskraft stellt somit eine Leitfigur dar, die mit positivem Beispiel vorangeht.
Kim S. Cameron, Professor für Management und Organisation, hat das Positive Führungskonzept mit seiner Arbeit maßgeblich geprägt.

Er unterscheidet drei Ebenen von Positiver Führung:

I. Individuum

> Positive Verhaltensweisen fördern und etablieren!
Mit was für einem Menschen würden sie lieber zusammenarbeiten? Mit einem mitfühlenden, enthusiastischen und optimistischen oder mit einem negativ eingestellten Schwarzseher?

II. Teams

>> Großes gemeinsam erreichen durch gegenseitige Unterstützung!

Teams sollen dazu befähigt werden aus Misserfolgen zu lernen und angemessene Risiken einzugehen. Gegenseitiges Unterstützen soll Konkurrenzdenken ablösen. Motivation wird gezogen aus den möglichen Chancen, die kommuniziert werden und nicht aus Angst oder Mangel heraus.

III. Organisation

>> Positive Organisationskultur und Werte

Im Idealfall durchdringt die Positive Führung das gesamte Unternehmen. Entscheidungen und langfristige Strategien werden an den positiven Werten, an dem, was erreicht werden kann, orientiert. Dies schließt beispielsweise auch das Recruiting neuer Mitarbeiter*innen mit ein!

Achtung: Positive Leadership hat nichts mit einer „rosaroten Ponyhof“ Sichtweise zu tun!
Es ist wichtig zu verstehen, dass es nicht darum geht keine Kritik mehr zu äußern. Zu viel Lob und ausschließlich Sonnenschein können auch in die entgegengesetzte Richtung wirken (Blumenmetapher)! Es geht um das Etablieren eine positiven Grundhaltung. Die Schaffung eines positiven Mindsets.

So viel zur Theorie. Jetzt wird es richtig spannend.

Von der Theorie zur PRAXIS

…Wie sieht eine positive Führung in der Praxis konkret aus?

1. Teambuilding

Wesentlich für eine positive Führungsweise ist es seine Mitarbeiter*innen als Team zu begreifen und dieses Verständnis auch auf die Mitarbeiter*innen selbst zu transportieren. An oberster Stelle steht es für Sie als Führungskraft das Team, wann immer möglich, zu unterstützen und es dazu zu befähigen die bestmögliche Leistung vollbringen zu können. Ihre Mitarbeiter*innen müssen sich auf Sie verlassen können. Sie sind der Fels in der Brandung. Das bedeutet auch seine Mitarbeiter*innen zu unterstützen, wenn Not am Mann ist oder ein*e Mitarbeiter*in in einem Meeting an die Wand gestellt wird. Einen respektvollen und vor allen dingen wohlwollenden Umgang zu etablieren ist das Fundament für eine gelungene, effiziente Zusammenarbeit und oberstes Ziel!

2. Umgang mit Fehlern

Fehler werden mit Verständnis und Mitgefühl angesprochen und die Ursache gemeinsam eruiert. Fehler sind menschlich und aus ihnen können wir lernen. Auch ihre Mitarbeiter*innen sind keine Maschinen. Es sollte niemals um Schuldzuweisungen gehen, der Fokus liegt immer darauf, was beide Parteien in Zukunft besser machen können, um jenen Fehler zu vermeiden. Negative Unterstellungen sind pures Gift, möchte man langfristig erfolgreich zusammenarbeiten und bestmögliche Ergebnisse erzielen. Schaffen Sie eine solide Vertrauensbasis und vertrauen sie darauf, dass Fehler nicht absichtsvoll begangen werden. Ganz im Gegenteil, den meisten von uns ist dies sehr unangenehm. Daher sollten sie unbedingt Acht geben, dass Fehler nicht vor anderen Mitarbeiter*innen kommuniziert werden.
Gut gemeinter Tipp: Eine* Mitarbeiter*in bloßzustellen – wenn auch unabsichtlich – kann einen langen Rattenschwanz nach sich ziehen.

3. Selbstbemächtigung und Entwicklung

Ein positiver Leader räumt seinen Mitarbeiter*innen möglichst viel Entscheidungsfreiheit ein. Der übertragene Entscheidungsfreiraum stärkt das Selbstwertgefühl der Mitarbeiter*innen und fördert vor allem das eigene Engagement. Sich auf der Arbeit entfalten und selbst miteinbringen zu können ist ein wichtiger Motivator. Außerdem fördert es Kreativität und innovative Ideen, was wiederum dem ganzen Unternehmen zu Gute kommt. Die Übertragung von Entscheidungsspielraum ist ein wunderbares Instrument, um seinen Mitarbeitern*innen Anerkennung zu schenken und auf diese Weise sein Vertrauen auszusprechen. Weiter gibt eine positive Führungskraft den Teammitgliedern die Möglichkeit sich weiterzubilden und ermutigt sie zur persönlichen Entwicklung. Die Mitarbeiter*innen sollten sich Weiterbildungen zwischen verschiedenen Angeboten individuell aussuchen können. Primär gilt, das Weiterbildungen – sofern es sich nicht um notwendige handelt – ein schmackhaftes Angebot darstellen und kein Zwang sind.
Folgende Eigenschaften befähigen Sie dazu eine positive Leader zu sein bzw. es zu werden. Jeder der genannten Eigenschaft kann trainiert und weiterentwickelt werden!

Achtsamkeit

…ermöglicht es uns ganz im Hier und Jetzt präsent und somit wirklich handlungsfähig zu sein.

Offenheit

…und das regelmäßige zeigen von Emotionen wie Freude, Zufriedenheit, Interesse, Engagement und stolz stiftet Vertrauen und schafft eine entspannte Arbeitsatmosphäre.

Selbstbewusstsein & Selbstvertrauen

…schafft Persönlichkeiten, die andere Menschen bewegen können und gibt uns die Fähigkeit Situationen adäquat einschätzen zu können.

Emotionale Stabilität

…befähigt uns Verantwortung zu übernehmen und uns nicht von äußeren Einflüssen aus der Bahn werfen oder mitreißen zu lassen.

Resilienz

…führt dazu, dass wir uns von Rückschlägen und Misserfolgen nicht unterkriegen lassen und wir uns an geänderte Bedingungen leicht anpassen können.

Hoffnung

…lenkt unser Blick in eine positive Zukunft. Sie lässt unser Ziel nicht aus den Augen rücken und bestärkt unsere Entschlossenheit.

Erst das konsistente Zusammenspiel von einem positiven Mindset und entsprechenden Verhaltensweisen und Eigenschaften – auf Dauer – , sind der Schlüssel für gesunden Erfolg. Probieren Sie es aus.

Wenn Sie dabei Hilfe brauchen, wir sind für Sie da!

Ihr Team der Potenzialwerkstatt in Dossenheim

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  • Geschäftsführer Dieter Schnaubelt
  • +49 6221 599 100 0
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